Jon Boner
Mit etwa 10 Jahren bekam in eine kleine, schwarze Kunststoffkamera geschenkt. So begann mein Sehen durch die Linse. Eines Tages verstand ich, dass gesehene Bilder nicht die wirklichen Bilder sind. Daraufhin verkaufte ich die Ausrüstung, die ich damals hatte. Es verstrichen 12 Jahre und ich erstand eine Leica M6. Manchmal gerät mein Schauen zum Schauen der Kamera – oder ist es das Schauen der Kamera, das auch meines ist? Was die Kamera wahrt, ist nicht verschieden von dem, was ich wahre. Wenn ein Sandkorn die Welt enthält, enthalten meine Bilder meine Welt. Diese Welt ist manchmal klein. Manchmal weit. Immer ist sie meine ganze Welt. Jon Boner
